Wendelskirchen gastiert am Sonntag beim formstarken Tabellennachbarn – Personalsorgen bleiben groß

Wendelskirchen (St) Auf den SV Wendelskirchen wartet am Sonntag die nächste anspruchsvolle Auswärtsaufgabe. Um 14.30 Uhr gastieren die Rot-Schwarzen beim SSV Weng, der sich nach einem mäßigen Saisonstart deutlich gesteigert hat und inzwischen nur noch einen Punkt hinter dem SVW liegt. Die Gastgeber gehen mit drei Siegen in Folge in die Partie und dürften entsprechend selbstbewusst auftreten.„Weng ist momentan richtig gut drauf. Das wird eine genauso harte Nuss wie zuletzt in Mengkofen“, erwartet Teammanager Mike Kößler eine schwierige Begegnung. Mit inzwischen 19 Punkten hat sich der SSV in der Tabelle nach vorne gearbeitet. Dazu beigetragen hat auch die Rückkehr von Spielertrainer Kevin Treiß auf den Platz, durch die die Mannschaft an Stabilität gewonnen hat. Außerdem wurden mit Toni Wagner und Johannes Peschek zwei erfahrene Kräfte aus der AH reaktiviert.

Das Hinspiel endete mit einem 1:1. Damals zeigte der SVW nach Einschätzung eine gute Leistung und hätte die Partie durchaus gewinnen können. Diesmal sind die Voraussetzungen jedoch andere. Seit Wochen muss Wendelskirchen zahlreiche Ausfälle verkraften. Nach dem Spiel in Mengkofen hat sich die ohnehin angespannte Personalsituation weiter verschärft: Nun fallen auch Goalgetter Dominik Laubner und Spielertrainer Lukas Wittmann aus.

Trotz der personellen Engpässe hält sich der SVW auf dem vierten Tabellenplatz und zeigt, dass die Mannschaft auch unter schwierigen Bedingungen konkurrenzfähig ist. Besonders die nachrückenden Spieler machen ihre Sache bislang ordentlich. Konstantin Franz etwa wurde ins kalte Wasser geworfen und hat sich als Innenverteidiger mit überzeugenden Leistungen empfohlen.

„Uns fehlen momentan einige wichtige Spieler. Aber die Jungs, die auf dem Platz stehen, machen das wirklich gut. Wir müssen weiter unsere SVW-Tugenden auf den Platz bringen, geschlossen auftreten und füreinander arbeiten. Das haben wir zuletzt gegen die SG Türk Gücü Dingolfing und in Mengkofen auch gezeigt. Wenn wir das wieder hinbekommen, wollen wir in Weng zumindest einen Punkt mitnehmen“, gibt Kößler die Richtung vor.Auch die Reserve möchte am Sonntag wieder in die Erfolgsspur finden. Nach drei sieglosen Spielen soll der Turnaround gelingen. Allerdings muss die zweite Mannschaft erneut Spieler an die Erste abgeben. Dass sich das auf die eigenen Möglichkeiten auswirkt, ist den Verantwortlichen bewusst. Dennoch hofft der SVW auch bei der Reserve auf eine Reaktion und darauf, wieder einen Sieg einzufahren.

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