SV Wendelskirchen verabschiedet Trainer Markus Kammerer

Die Verantwortlichen des SV Wendelskirchen bedanken sich bei Markus Kammerer für die geleistete Arbeit (Foto: Mike Kößler)
Wendelskirchen (St) Nach drei Jahren an der Seitenlinie geht beim SV Wendelskirchen die erfolgreiche Ära von Markus Kammerer zu Ende. Die Rot-Schwarzen verabschieden damit einen Übungsleiter, der den Verein sportlich und menschlich nachhaltig geprägt hat.
Kammerer übernahm die Mannschaft zur Saison 2023/24 nach dem Wiederaufstieg in die Kreisklasse. Bereits in seinem ersten Jahr stellte sich der gewünschte Erfolg ein. Gemeinsam mit Matthias Scholz führte er die Mannschaft auf Rang sieben. In den beiden folgenden Spielzeiten arbeitete er mit Spielertrainer Lukas Wittmann zusammen, was eine hervorragende Konstellation darstellte. Der sportliche Höhepunkt gelang dabei in der Saison 2024/25, als der SVW nach einer starken Vorrunde als Tabellenführer überwinterte und die Saison schließlich auf dem dritten Tabellenplatz abschloss.
Für Teammanager Mike Kößler sind die Ergebnisse jedoch nur ein Teil dessen, was Kammerer in Wendelskirchen hinterlassen hat. „Markus hat in den drei Jahren einen klaren roten Faden vorgegeben. Die Mannschaften haben sich taktisch weiterentwickelt, viele Spieler individuell Fortschritte gemacht und man konnte auf dem Platz eine klare Handschrift erkennen“, betont Kößler.
Besonders wichtig war dem Verein dabei, dass Kammerer stets beide Herrenmannschaften im Blick hatte. Die Reserve wurde nie als Anhängsel betrachtet, sondern als wichtiger Bestandteil des Gesamtgefüges.
„Für einen Verein wie Wendelskirchen ist das enorm wichtig. Markus hat nicht nur die Erste weiterentwickelt, sondern auch die Zweite immer ernst genommen und intensiv betreut. Das hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich beide Mannschaften positiv entwickelt haben“, sagt Kößler.
Ein Markenzeichen seiner Amtszeit war zudem die hohe Trainingsbeteiligung. Oft standen deutlich mehr als 25 Spieler auf dem Trainingsplatz. Mit abwechslungsreichen Einheiten und großem Engagement schaffte es Kammerer über die gesamte Zeit hinweg, die Motivation innerhalb der Mannschaft hochzuhalten.
Mindestens ebenso wichtig war für den scheidenden Trainer jedoch das Vereinsleben abseits des Spielfelds. Gemeinsame Veranstaltungen, Ausflüge und zahlreiche Aktionen stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaften und im gesamten Verein. Dabei brachte sich auch seine Familie, insbesondere Ehefrau Renate, immer wieder mit großem Einsatz ein.
„Markus war es wichtig, dass der Zusammenhalt stimmt. Das hat man in den vergangenen Jahren deutlich gespürt. Er und seine Familie haben viel Zeit investiert und damit einen großen Beitrag für unser Vereinsleben geleistet“, so Kößler.
Auch Kammerer selbst ist der SVW ans Herz gewachsen: „Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen drei Jahre zurück. Der SV Wendelskirchen hat mich vom ersten Tag an hervorragend aufgenommen. In dieser Zeit sind viele besondere Momente entstanden und aus Mannschaftskollegen und Wegbegleitern sind teilweise echte Freundschaften geworden. Deshalb fällt der Abschied natürlich nicht leicht. Aber ich sage bewusst nicht, dass ich weg bin – ich bin nur künftig an einer anderen Wirkungsstätte. Der Verein, die Mannschaft und die Menschen hier werden immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“
Der SV Wendelskirchen bedankt sich bei Markus Kammerer und seiner Familie für drei engagierte Jahre. „Wir verlieren einen Trainer, der sportlich hervorragende Arbeit geleistet hat und menschlich hervorragend zu unserem Verein gepasst hat. Markus hat in den vergangenen drei Jahren vieles bewegt und unsere Mannschaften nachhaltig geprägt. Unvergessen bleiben auch die zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen auf seiner Ranch, bei denen stets die Kameradschaft im Mittelpunkt stand. Für dieses Engagement sind wir ihm und seiner Familie sehr dankbar. Die Türen beim SV Wendelskirchen werden für Markus, Renate und die gesamte Familie jederzeit offenstehen“, betont Kößler abschließend.