Verdienter Auswärtspunkt beim Tabellennachbarn
Wendelskirchen (St) Mit einer disziplinierten und engagierten Leistung hat sich der SV Wendelskirchen beim Tabellennachbarn in Neufraunhofen einen verdienten Punkt gesichert. Beim 0:0 überzeugten die Rot-Schwarzen vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit – und waren dem Sieg phasenweise sogar näher.
Die Partie begann zunächst verhalten. In den ersten zehn Minuten tasteten sich beide Teams ab, klare Torchancen blieben aus. Während Neufraunhofen etwas gefälliger im Spielaufbau wirkte, zeigte der SVW mehr Zug in Richtung Tor. Die erste echte Gelegenheit ließ nicht lange auf sich warten: In der 20. Minute setzte Christoph Kammermeier einen Freistoß aus 18 Metern an die Querlatte – ein Treffer wäre wohl unhaltbar gewesen.
Auch in der Folge blieb das Spiel weitgehend ausgeglichen. Die Gastgeber prüften Torhüter Niklas Kammermeier mit einem Distanzschuss (30.), ehe der SVW kurz vor der Pause die große Chance zur Führung hatte. Dominik Laubner wurde in die Tiefe geschickt, lief allein auf das Tor zu, setzte den Ball jedoch knapp neben das Gehäuse (41.). „Das sind die Momente, die so ein Spiel entscheiden können“, meinte Teammanager Mike Kößler nach der Partie.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung zunächst kontrolliert, ehe der SVW zunehmend das Kommando übernahm. In der 59. Minute setzte David Hitzenberger den ersten Akzent, nachdem er von Ossi Boujiha stark in Szene gesetzt worden war. Wenig später war es erneut Boujiha, der über die rechte Seite für Gefahr sorgte und Lukas Ostermeier bediente – doch auch dieser Abschluss wurde vom Torhüter pariert (63.).
In dieser Phase war Wendelskirchen klar am Drücker. „Da hatten wir das Spiel im Griff und müssen uns eigentlich belohnen“, so Kößler. Die Gastgeber kamen kaum noch zu nennenswerten Offensivaktionen. Auch der eingewechselte Bernhard Samberger brachte frischen Wind ins Spiel, scheiterte jedoch mit einem wuchtigen Distanzschuss an einer Glanzparade des Keepers (71.).
In der Schlussphase wurde die Partie etwas ruppiger, ohne dass sich am Ergebnis noch etwas änderte. Am Ende stand ein torloses Remis, mit dem der SVW gut leben kann – auch wenn mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss durchaus ein Auswärtssieg möglich gewesen wäre. „Unterm Strich ein verdienter Punkt, auf den wir aufbauen können“, resümierte Kößler.
Die zweite Mannschaft zeigte ebenfalls eine starke Leistung und erkämpfte sich beim Tabellenführer ein verdientes 1:1. Den Treffer erzielte Lorenz Rothlehner.