Doppelspieltag für SVW

Wendelskirchen will Serie ausbauen 

Wendelskirchen (st) Der SV Wendelskirchen bestreitet am heutigen Tag der deutschen Einheit das nächste Heimspiel. Um 15 Uhr gastiert die DJK Thanndorf am Wendelskirchner Sportplatz. Am Sonntag steht bereits das nächste Match für die Mannen von Christoph Kammermeier und Markus Steinmeier an. Sportchef Daniel Kadur hatte zuletzt die Wochen der Wahrheit ausgerufen. Bislang schlugen sich die Rot-Schwarzen wacker und holten sowohl gegen Haidlfing als auch gegen Niederhausen drei Punkte. Dadurch schob man sich auf den sechsten Platz vor. 

„Die beiden vergangenen Spiele waren jeweils zwei überzeugende Auftritte unsererseits. Es zahlt sich aus, dass bei uns alle an einem Strang ziehen und auf dem Platz ihr bestes für Mannschaft und Verein geben. Den Schwung wollen wir mitnehmen und uns auch zu Hause gegen Thanndorf wie in Altenkirchen erfolgreich aus der Affäre ziehen“, berichtet SVW-Sportchef Daniel Kadur. 

Die DJK reist als Drittletzter an den Sportplatz. Dort übernahm Sebastian Glück das Zepter von Tobias Leitl, der auf vier erfolgreiche Jahre zurück blicken kann, auch wenn nach dem Aufstieg in die Kreisliga wieder den Gang in die tiefere Spielklasse antreten musste. Sebastian Glück ist bei Kennern der Kreisklasse kein Unbekannter, schließlich kickte er einst für den SC Aufhausen. Bei den Gästen stockt der Motor derzeit etwas und man kommt mit einer kleinen Minikrise im Gepäck nach Wendelskirchen. Nach zuvor zufrieden stellenden Ergebnissen blieb man in den letzten drei Spielen ohne Punktgewinn. 

Dementsprechend geht der SVW aufgrund der besseren Form als Favorit in die Partie. „Wir müssen achtsam sein, da bei Thanndorf die Sinne geschärft sein werden. Wir wollen die Verunsicherung jedoch nutzen und offensiv Akzente setzen“, berichtet Sportchef Kadur. 

Am Sonntag geht es gegen einen alten Bekannten, denn in Altenkirchen sitzt Ex-Trainer Gerd Bogner auf dem Trainerstuhl. Der ehemalige Goalgetter des FC Dingolfing genießt nach wie vor viele Sympathien beim SVW, dennoch will man dem Übungsleiter und seiner Truppe über die 90 Minuten nichts schenken. Die Gastgeber kämpfen als Aufsteiger um den Klassenerhalt. Noch braucht die junge Truppe etwas Zeit um sich zu akklimatisieren und konnte erst acht Punkte erbeuten. Jedoch holte man am vergangenen Spieltag einen wichtigen Sieg gegen Haidlfing. Achtsam sollte die Defensive des SVW sein, denn gleich mehrere Spieler konnten sich schon in die Torschützenliste eintragen. Franz Ederer (5 Tore), Anton Fußender (4), Flo Eglseder, Tobias Flor (je 3) und Johannes Leitl präsentierten sich bislang torgefährlich. Auf Seiten der Wendelskirchner ist derzeit Spielertrainer Markus Steinmeier kaum zu halten. In den vergangenen drei Partien gelangen dem Mittelfeldmotor drei Treffer. Ähnlich treffsicher zeigt sich auch Lorenz Rothlehner, der schon bei sechs Einschüssen steht. Die Youngsters Bernhard Samberger und Samuel Fiori präsentieren sich ebenfalls in Topform und sammelten bereits fleißig Scorerpunkte. Auch in diese Partie geht der SVW leicht favorisiert. 

„Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Gerd. Ich erwarte ein hart umkämpftes Spiel, das wir hoffentlich für uns entscheiden können“, meint Kadur. 

Die Formkurve der Reserve zeigt ebenfalls nach oben, denn nach einer kleinen Niederlagenserie gelangen zuletzt zwei Siege. Nun will man weitere Dreier hinzufügen um in der Tabelle einen Sprung zu machen. 

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